Kongresswahlen

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Der Kongress

Repräsentantenhaus

  • 435 Abgeordnete
    • ein Abgeordneter je Wahlbezirk, insgesamt 435 Wahlbezirke mit möglichst vergleichbarer Einwohnerzahl
  • Wahl auf 2 Jahre

Senat

  •  100 Abgeordnete
    • Je 2 Senatoren pro Bundesstaat
  • Wahl auf 6 Jahre (alle 2 Jahre 1/3)

Der Kongress ist die gesetzgebende Gewalt der USA, die Legislative. Er besteht aus zwei sogenannten Kammern, dem Repräsentantenhaus und dem Senat. Beide Kammern tagen im Kapitol in Washington.


    Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika, Artikel 1 
    "Alle in dieser Verfassung verliehene gesetzgebende Gewalt ruht im Kongress der Vereinigten Staaten, der aus einem Senat und einem Repräsentantenhaus besteht."

    zur deutschen Version

    Weitere Informationen:bpb: Kongress - fragmentierte Legislative

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    Kongresswahlen

    Wer wird gewählt?
    Bei den Zwischenwahlen wählen die Wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger jedes Mal das gesamte Repräsentantenhaus mit 435 Abgeordneten neu. Außerdem wird ein Drittel der Sitze des Senats neu gewählt. Senat und Repräsentantenhaus bilden zusammen den gesetzgebenden Kongress der USA.

    Wie oft wird gewählt?

    Alle zwei Jahre finden Kongresswahlen statt, auch Zwischenwahlen oder "Midterm Elections" genannt. Da sie in die Mitte der Präsidentschaftsamtszeit fallen, gelten sie als Stimmungsbild.

    Welche Parteien stehen zur Wahl?
    In den USA spielen hauptsächlich zwei Parteien eine wichtige Rolle im politischen System: die Demokratische und die Republikanische Partei.
    Zur Parteienübersicht

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    Die Wahl des Repräsentantenhauses

    Die einzelnen Bundesstaaten teilen sich proportional nach ihrem Bevölkerungsanteil die 435 Sitze des Repräsentantenhauses untereinander auf. Jedem Staat steht jedoch mindestens ein Abgeordneter oder eine Abgeordnete zu. Große Flächenstaaten wie Montana oder Wyoming, in denen wenig Menschen wohnen, wählen nur eine Person in den Kongress. Bevölkerungsreiche Staaten wie Kalifornien werden von mehreren Abgeordneten vertreten.

    Gewählt wird nach dem relativen Mehrheitswahlrecht: Die Person mit den meisten Stimmen im Wahlbezirk zieht in das Repräsentantenhaus für diesen Bezirk ein.

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    Die Senatswahl

    Der Senat wird nach dem Prinzip der Mehrheitswahl gewählt. Der Bewerber oder die Bewerberin muss die meisten Stimmen gewinnen, in manchen Bundesstaaten sogar mehr als die Hälfte der Stimmen.

    Insgesamt gibt es 100 Senatoren. Jeder der 50 Bundesstaaten ist ein Wahlkreis und wird von zwei Senatoren vertreten - unabhängig von der Bevölkerungsanzahl. Daher ist die Anzahl an Einwohnern, die ein Senator repräsentiert, je Bundesstaat extrem unterschiedlich.

    Senatoren haben eine Amtszeit von sechs Jahren. Alle zwei Jahre wird ein Drittel des Senats neu gewählt, sodass er kontinuierlich arbeiten kann. 

     

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    Einfach erklärt: das Wahlsystem der USA

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    Stand: Februar 2020, Internetredaktion der LpB BW